| Oskar Turnike
5 Kriterien zur Auswahl des richtigen Drehkreuzsystems für Arbeitsplätze und Fabriken
Die Gewährleistung der Sicherheit und die fehlerfreie Verwaltung von Personalzeiterfassungssystemen (PDKS) in Unternehmen, Fabriken oder Bürogebäuden ist längst kein Luxus mehr, sondern eine Notwendigkeit. Der effektivste Weg, den Ein- und Ausgangsverkehr zu regeln, is die Wahl des richtigen Drehkreuzsystems. Es gibt jedoch viele verschiedene Modelle auf dem Markt, und eine falsche Wahl kann zu langen Warteschlangen in den Stoßzeiten oder zu Mechanismen führen, die bereits nach kurzer Zeit Fehlfunktionen aufweisen.
Worauf sollten Sie also achten, wenn Sie das richtige Drehkreuzsystem für Ihr Unternehmen auswählen? Hier sind 5 goldene Kriterien, die Sie vor dem Kauf berücksichtigen sollten:
1. Einsatzbereich und Sicherheitsniveau Der Bereich, in dem das Drehkreuz installiert werden soll, bestimmt direkt das Modell, das Sie wählen sollten.
Wenn Sie ein System für eine Baustelle, ein Stadion oder eine strategische Einrichtung kaufen, die eine hohe Sicherheit erfordert, sollten Sie hohe Drehkreuze (Manshohe Drehkreuze) wählen, die unbefugten Zutritt vollständig verhindern.
Wenn für einen modernen Bürokomplex, ein Holdinggebäude oder einen Hauptsitz sowohl Ästhetik als auch ein schneller Durchgang gefordert sind, sind Sensorschleusen / Schnelllauftore mit Glasflügeln (Speed Gates) die richtige Wahl.
Für Kantinen, Fitnessstudios oder Bereiche mit Standard-Personalzeiterfassung sind klassische Dreiarm-Drehkreuze (Tripod), die sowohl wirtschaftlich als auch langlebig sind, ideal.
2. Materialqualität und Langlebigkeit (Außentauglichkeit) Wird das Drehkreuz im Innen- oder Außenbereich eingesetzt? Diese Frage spielt bei der Materialauswahl eine entscheidende Rolle. Für Außenbereiche, die Regen und Feuchtigkeit ausgesetzt sind, müssen Drehkreuze mit Gehäusen aus Edelstahl der Güteklasse AISI 304 oder AISI 316 bevorzugt werden. Für den Innenbereich können je nach Budget elektrostatisch pulverbeschichtete Gehäuse gewählt werden. Eine minderwertige Materialauswahl führt innerhalb weniger Jahre zu hohen Kosten durch Rost und mechanischen Verschleiß.
3. Integration und technologische Infrastruktur Das von Ihnen gewählte Drehkreuz muss vollständig mit aktuellen oder zukünftigen Kartenzugangs-, Gesichtserkennungs-, Fingerabdruckleser- oder QR-Code-Systemen kompatibel sein. Die Hauptplatine des Drehkreuzmechanismus sollte flexibel genug sein, um nahtlos mit allen auf dem Markt erhältlichen Personalzeiterfassungssystemen (PDKS) und Zutrittskontrollpanels zu kommunizieren.
4. Durchgangsgeschwindigkeit in Stoßzeiten Schichtwechselzeiten in Fabriken und Großbetrieben sind ein echter Härtetest. In diesen 15-20 Minuten, in denen Hunderte von Mitarbeitern gleichzeitig das Gebäude betreten oder verlassen, muss das Drehkreuz schnell reagieren. Schnelltore ermöglichen mehr Personendurchgänge pro Minute, während Dreiarm-Drehkreuze für einen kontrollierteren Fluss sorgen. Sie sollten die Durchgangskapazität basierend auf Ihrer Mitarbeiterzahl und Schichtdichte genau berechnen.
5. Notfallszenarien und Arbeitssicherheit Wie Drehkreuzsysteme im Falle eines Brandes, eines Erdbebens oder einer Notfallevakuierung reagieren, ist für den Arbeitsschutz von zentraler Bedeutung. Das von Ihnen gewählte Drehkreuz muss über eine Notfall-Abklappfunktion des Holms (Emergency Drop-Arm) oder eine automatische Flügelöffnung verfügen, die durch ein Signal der Brandmeldeanlage ausgelöst wird. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass die Holme bei Stromausfall abklappen oder sich manuell leicht öffnen lassen.
Fazit: Wer sich bei der Auswahl eines Drehkreuzsystems nur auf den Preis konzentriert, muss langfristig mit häufigen Störungen und hohen Servicekosten rechnen. Die Wahl eines lokalen Herstellers, der das richtige Modell mit hoher Materialqualität für den richtigen Bereich produziert, garantiert die Sicherheit Ihres Unternehmens für viele Jahre.